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Römer erleben

Die Römer erleben

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist,
sieht nur eine Seite davon.“

Folgen Sie dieser Weisheit des römischen Philosophen und Kirchenlehrers Augustinus von Hippo und begeben Sie sich auf eine spannende Reise in die interessante und vielfältige Welt der alten Römer in Deutschland um zu sehen wie diese hier gelebt und die Region geprägt haben. Wer denkt das Thema Römer ist langweilig und staubig, irrt gewaltig. Auf spaßige, unterhaltsame und lehrreiche Weise werden Sie auf dieser Reise in eine andere Zeit eintauchen und die Römer von nun an mit ganz anderen Augen sehen.

Tag 1:
Anreise – Ankunft in Frankfurt am Main. Nach dem Einchecken ins Hotel zeigt Ihnen ein Stadtführer/in die schönsten Ecken der Metropole am Main. Auch wenn dieses Gebäude nicht von den Römern erbaut wurde, können Sie hier einen „Römer“, anschauen – so heißt nämlich das alte Rathaus der Stadt, welches sich zentral auf dem Rathausplatz, auch genannt Römerberg, befindet.

Tag 2:
Frankfurt – Trier
Nach dem Frühstück geht es Richtung Westen in die älteste Stadt Deutschlands – Trier. Hier beginnt Ihre Reise in die Zeit der Römer denn die ehemalige römische Kaiserstadt bietet viele antike Sehenswürdigkeiten. Starten Sie mit der Bekanntesten – der Porta Nigra, dem am besten erhaltenen römischen Stadttor nördlich der Alpen welches zum UNESCO Weltkultur-erbe gehört. Im Anschluss besuchen Sie die Konstantinbasilika, eine römische Palastaula, die als größter Einzelraum die Antike überlebt hat und Kaiser Konstantin einst als Thronsaal diente. Der Saal ist so groß, dass ein 7-Sekunden-Nachhall auf die große Orgel antwortet. Bei einem Besuch in Trier darf die Besichtigung der ältesten Bischofskirche Deutschlands, dem Trierer Dom nicht fehlen. Aufgrund seiner herausragenden Bedeutung für die Menschheit wurde der 1700 gebaute Dom ebenfalls ins UNESCO-Weltkulturerbe mitaufgenommen. Weitere Sehenswürdigkeiten während Ihrer Führung sind die Liebfrauen -Kirche, die Kaisertherme, das Amphitheater, die Römerbrücke sowie der Hauptmarkt von Trier.

Tag 3:
Trier – Kretz (Eifel) – Koblenz
Wollten Sie schon immer einmal wissen wie die alten Römer Tuff abgebaut haben? Auch wenn Sie sich mit diesem Thema bisher nicht ausgiebig beschäftigt haben sollten – der Besuch des Römerbergwerks Meurin bei Kretz in der Eifel ist unbedingt einen Besuch wert. Auf interessante, anschauliche und unterhaltsame Art und Weise wird hier die Entstehung von Tuffstein, der Abbau von Tuff untertage sowie die Verarbeitung und Nutzung von Tuff zu römischen Zeiten und bis heute veranschaulicht. Begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Reise in ehemaligen Schächten und Abbaukammern und erleben Sie durch große Leuchtbilder und einen spannenden Film im „Kinostollen“ die harte und gefährliche Arbeit Untertage. Weitere Themen sind die vulkanische Entstehung einer Landschaft und die Römer in der Eifel. Wenn Sie gerne einmal einen Vulkanausbruch hautnah miterleben wollen, sollten Sie anschließend den Lava-Dom und Lavakeller in Mendig besuchen, wo ein gewaltiger multimedialer Vulkanausbruch die Kräfte der Natur veranschaulicht und die Erde erzittern lässt. Nach diesem unglaublichen Erlebnis fahren Sie weiter nach Koblenz wo Sie heute übernachten werden.

Tag 4:
Koblenz – Maria Laach – Mechernich – Zülpich
Starten Sie den Tag mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt Koblenz, welche ebenfalls zu den ältesten Städten Deutschlands gehört. Nachdem Sie bereits am Vortag Einiges über Vulkane gelernt haben, führt Sie Ihre Reise nun weiter in die Vulkaneifel. Den ersten Stopp legen Sie am Laacher See ein, der durch den Ausbruch eines Vulkans ungefähr im Jahr 10.930 v. Chr. entstanden ist. Hier steht auch das Kloster „Maria Laach“ aus dem 11. Jahrhundert, welches Sie bei Interesse besichtigen können. Sie fahren nun weiter auf der „Straße der Römer“, welche 110 Stationen mit antiken Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit verbindet. Das nächste Ziel heißt Mechernich. Hier sehen Sie auf dem Römerkanal-Wanderweg die Aquäduktbrücke, die Teil der rund 100 kilometer langen Römischen Eifelwasserleitung, die von Ende des 1. bis zum 3. Jahrhundert nach Christus Köln als Provinzhauptstadt Niedergermaniens mit Frischwasser versorgte, war. Schließlich geht es weiter nach Zülpich zu den alten Römerthermen. In einer europaweit einzigartigen Ausstellung lernen Sie hier die Geschichte der Badekultur von der Römerzeit bis heute. Dabei sehen Sie neben Resten der originalen römischen Thermen aus dem 2. Jahrhundert auch römische Toiletten- und Hygieneartikel und können Römische Düfte schnuppern. Sie übernachten heute in der Region Eifel.

Tag 5:
Zülpich – Köln
Nach einem schönen Spaziergang durch das Naturgebiet Eifel verlassen Sie diese heute und begeben sich in die Rheinmetropole Köln, von den Römern als Ubiersiedlung „Oppidum Ubiorum“ gegründet und die später in „Colonia“ umbenannt wird. Bei einer Führung durch die Stadt bei der natürlich auch das Wahrzeichen der Stadt – der Kölner Dom – besichtigt wird, kommen Sie an zahlreichen Bauwerken und Überbleibseln der Römerzeit vorbei wie z.B. dem Römerturm oder dem römischen Nordtor. Ein Besuch des römisch-germanischen Museums steht ebenfalls auf dem Programm. Wenn Sie nun ein wenig Pause und Ablenkung von den vielen kulturellen Eindrücken brauchen, laden Sie die Geschäfte in der Innenstadt zu einem ausgiebigen Shoppingtrip ein. Oder wie wäre es mit ein wenig Erholung in einer der zahlreichen Thermen oder Schwimmbäder wie z.B. der Claudiustherme oder dem Agrippabad – dies wussten bereits die Römer zu schätzen!

Tag 6:
Köln – Xanten
Heute unternehmen Sie einen spannenden Ausflug in die Römerstadt Xanten, wo ein besonderes Highlight auf Sie wartet: schlüpfen Sie selbst einmal in die Rolle eines Römers/in. Zuerst besuchen Sie den LVR-Archäologischen Park mit dem Modell der alten Römerstadt Colonia Ulpia Traiana. Danach erhalten Sie Ihr römisches Gewand und einen neuen, römischen Namen. Sie kommen nun in den Genuss der römischen Küche und werden von Ihrem römischen Gastwirt/ in mit einem 4-Gang Menü bestehend aus Köstlichkeiten wie ptisana farrica cum pane sicco (Gerstensuppe mit Fladenbrot) oder lucanicae cum pulte hordeaca lenticulariaque (lukanische Würstchen an Gersten-Linsengemüse) bewirtet. Dabei erfahren Sie Allerlei über die römische Kochkunst. Nach dem Essen haben Sie Zeit, das Delta- und Orcaspiel, zwei beliebte Spiele der Römer, auszuprobieren. Stellen Sie sich hierbei geschickt an, werden Sie mit einem Loorbeerkranz gekrönt. Schließlich tauschen Sie Ihr Gewand und Namen wieder gegen Bekanntes ein und dürfen wieder Sie selbst sein.

Tag 7:
Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen aus der Welt der Römer und zurück in die eigene Welt. Wir hoffen Sie konnten viele interessante Eindrücke gewinnen und vielleicht sogar etwas von den Römern lernen. Und sei es nur ein motivierender Spruch den einst ein kluger Römer von sich gab – Carpe Diem!